VEREIN FREUNDE DES MPANSHYA HOSPITAL SAMBIA

 
 


Nursing School


2009 wurde die Nursing School in Mpanshya eröffnet. Nach der offiziellen Schulzeit können Schüler mit guten Noten während zwei Jahren diese Schule besuchen und werden dort zu Krankenschwestern und Pflegern ausgebildet. Sie können mit dieser Ausbildung in ganz Sambia Arbeit finden.

Anfang Oktober 2012 bei der 2. Graduation von Abschlussschülern konnte die landesweit beste Abschlusskandidatin aus Mpanshya gefeiert werden!




Mother Shelters


Ein wichtiger Faktor für risikoreiche Geburten ist die Erreichbarkeit eines Zentrums bei einer geburtshilflichen Komplikation. Bei den Distanzen, der oft fehlenden Kommunikationsmöglichkeit sowie Transportmöglichkeiten sind die Unterkünfte „mother shelters“ für schwangere Frauen eine wichtige Hilfe. Meist sind die Probleme bei einer Geburt kaum vorhersehbar. Nur bei einer Unterkunft in der Nähe eines Geburtszentrums mit entsprechenden Möglichkeiten rund um die Uhr ist eine sichere Geburt möglich.


Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Um zu verhindern, das der Aids-Virus von der schwangeren Mutter auf das Kind übertragen wird, werden die Frauen in der Schwangerschaft mit Medikamenten behandelt. Dies geschieht dann auch unter der Geburt. Mother Shelters soll auch schwangeren Frauen mit HIV die Möglichkeit geben, frühzeitig in der Nähe des Spitals auf ihre Niederkunft zu warten. Den werdenden Müttern, die zum Teil Aids haben oder sonst eine schwierige Geburt vor sich haben, werden Zimmer zur Verfügung gestellt. Ebenfalls gehört ein Ziehbrunnen mit sauberem Trinkwasser zur Infrastruktur. So kann sowohl der Kinder- wie auch der Müttersterblichkeit vorgebeugt werden.


Weiterbildung des Fachpersonals


In einem weiteren Schritt soll eine Lokalität mit den notwendigen Einrichtungen entstehen, um dem Fachpersonal des Spitals eine effiziente Weiterbildung zu ermöglichen und die medizinische und pflegerische Qualität des Spitals zu verbessern. Was für uns selbstverständlich ist, ist in Sambia Neuland.


Farmprojekt und Ernährung


In Mpanshya und Umgebung wurde der Eiweissbedarf bisher zum Grossteil von der Jagd gedeckt, Haustiere werden kaum gehalten ausser Hühnern und wenigen Schweinen.

Eiweissmangelernährung ist ein grosses Problem, da heute die Jagd verboten wurde, zum Vorteil vom Tourismus und dem Erhalt der Tierwelt. Jagd heisst heute wildern...


Ein Farmprojekt wurde von Benjamin Furrer, Tierarzt und Sohn von Dres. Matthias und Kathrin Furrer, gestartet mit dem Ziel, Haustierhaltung zu fördern und den Leuten Möglichkeiten dazu aufzuzeigen. Teilprojekte sind Rinderhaltung für Fleischproduktion, Fischhaltung, Milchproduktion durch Ziegen und Kühe, Ochsenprojekt zum Pflügen und Zugtierhaltung etc. Dazu gehören auch Fütterung der Tiere mit all den Problemen, Haltung von angepassten Tieren, Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten.

Ernährungsprobleme können nur zu einem kleinen Teil im Spital gelöst werden.


 

PROJEKTE DES SPITALS